Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel Podcast Por Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke arte de portada

Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

De: Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke
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Transformation, Wirtschaft, ESG, Leadership, Change, Zukunft: Dieser Podcast spricht über die großen Veränderungsfragen unserer Zeit. Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich (Leuphana Universität) und Dr. Martin Bethke (Butterfly Effect Consulting) verbinden Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Mit Gästen aus Forschung und Wirtschaft diskutieren sie komplexe Herausforderungen, echte Erfahrungen und umsetzbare Lösungsansätze. Für Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Change Manager:innen und alle, die Wandel verstehen und gestalten wollen.Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke Ciencia
Episodios
  • Wirtschaft und Nachhaltigkeit im Wandel: Prioritäten, Herausforderungen und Chancen
    Apr 3 2026

    summary


    In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.

    Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.

    Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.

    Die wichtigsten Takeaways

    ✅ Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation.

    ✅ Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann.

    ✅ Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren.

    ✅ Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung.

    ✅ Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird.

    ✅ Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben.

    Kapitel

    00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast

    01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse

    02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme

    04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse

    05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch

    09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen

    11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me

    16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative

    20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung

    22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten

    26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026

    30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

    Shownotes & Links

    • Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
    • Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
    • Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
    • Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH




    Más Menos
    39 m
  • Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann
    Mar 20 2026

    Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?

    In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.

    Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.

    Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.

    Die 5 wichtigsten Takeaways

    ✅ Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit.

    ✅ Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen.

    ✅ Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien.

    ✅ Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist.

    ✅ Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.

    ✅ Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.

    Kapitel

    00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese
    01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus?
    04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft
    13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer?
    17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität
    21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird
    28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung
    39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können
    42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten
    51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip
    52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote

    Shownotes & Links

    • Homepage der edding group
    • Per Ledermann auf LinkedIn
    • Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
    • Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
    • Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
    • Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH


    Más Menos
    54 m
  • Raus aus der Ideologiefalle: Nachhaltigkeit als Innovationsmotor – mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger
    Mar 7 2026
    Nachhaltigkeit ist kein Verzicht – sie ist die größte Chance für mehr Unabhängigkeit, Risikoreduktion und langfristige Wirtschaftlichkeit!In dieser Folge von „Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel.“ sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Professor für Nachhaltigkeitsmanagemen an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründer des ersten MBA für Sustainability Management .) darüber, warum Nachhaltigkeit gerade politisch und gesellschaftlich unter Druck steht – und warum das kein Grund für Resignation ist, sondern für besseres Management. Schaltegger zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit aus der ideologischen Ecke holen: mit klaren Business-Logiken, stabilen Rahmenbedingungen und dem Fokus auf Lösungen, die im Massenmarkt funktionieren. Es geht um Kreislaufwirtschaft jenseits von Recycling, Produkt-Dienstleistungssysteme, „radikale“ Nachhaltigkeitslösungen, die man anschließend wirtschaftlich macht, und die Frage, wie Innovationen skaliert werden. Mit Praxisbeispielen (u. a. Refurbishing bei ZF, Outdoor-Branche, Food/Retail) und einem klaren Appell: Wir brauchen kurzfristige Entscheidungen für langfristige Lösungen – und gleichzeitig kurzfristige Nutzen, damit Umsetzung gelingt.Die 5 wichtigsten Takeaways✅ Nachhaltigkeit ist zu oft ideologisch überfrachtet – dabei ist sie in vielen Feldern schlicht die wirtschaftlich klügere Sachlösung (Kosten, Resilienz, Unabhängigkeit, Risiko).✅ Der Engpass ist häufig nicht Technik, sondern Umsetzung: Akzeptanz, Attraktivität, Finanzierungslogik und stabile politische Rahmenbedingungen entscheiden über Skalierung.✅ Kreislaufwirtschaft beginnt vor dem Recycling: Refuse/Rethink/Reuse/Refurbish/Re-manufacture sind die eigentlichen Hebel, um Ressourcenabhängigkeiten zu reduzieren.✅ Der „Business Case“ ist kein Ja/Nein-Thema. Die relevante Frage lautet: Was muss ich tun, damit eine Nachhaltigkeitslösung wirtschaftlich wird – Treiber (Umsatz, Risiko, Marke, Arbeitgeberattraktivität etc.) gezielt managen.✅ Massenmarkt-Transformation ist die nächste Stufe: Nachhaltigkeit muss für Mainstream-Kund:innen einen konventionellen Mehrwert liefern (Gesundheit, Convenience, Preis/Total Cost), nicht nur moralische Appelle.Kapitel00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung des Gastes02:58 Stefan Schalteggers Werdegang und seine Motivation für Nachhaltigkeit06:01 Die Entwicklung der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre09:08 Nachhaltigkeit als umfassendes Konzept für ein gutes Leben11:47 Der MBA-Studiengang für Nachhaltigkeitsmanagement15:00 Herausforderungen und Chancen in der Unternehmensnachhaltigkeit18:01 Die Rolle des Staates in der Nachhaltigkeitsdebatte20:52 Ideologische Überfrachtung der Nachhaltigkeitsthematik24:02 Kreislaufwirtschaft und innovative Geschäftsmodelle27:00 Radikale Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme30:40 Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich 32:31 Wirtschaftlichkeit von Nachhaltigkeitslösungen35:28 Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit37:24 Strategien für einen nachhaltigen Massenmarkt40:09 Phasen der Nachhaltigkeitsentwicklung42:45 Win-Win-Potenziale in der Nachhaltigkeit46:32 Effizienz und Ressourcennutzung48:28 Politische Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit50:51 Langfristige Lösungen und kurzfristige Vorteile53:31 Forschung und Wissenslücken in der NachhaltigkeitShownotes & LinksStefan Schaltegger - Forschung und PublikationenChanging Course - Buch von Stefan SchmidhainPatagonia - Nachhaltige Outdoor-BekleidungZF Friedrichshafen - Refurbished KupplungenHannah Trittin-Ulbrich auf LinkedInMartin Bethke auf LinkedInStefan Schaltegger auf LinkedIn Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
    Más Menos
    55 m
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