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Die Abschweifung

Die Abschweifung

By: Sascha Markmann
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Willkommen bei "Die Abschweifung", dem Podcast, der das freie Reden feiert. Hier gibt es keine strikten Themenvorgaben, sondern ein Fluss von Gedanken und Ideen, die sich um aktuelle Ereignisse und persönliche Einblicke drehen. 'Homöopathische Weisheiten in kleinen Dosen' bereichern die Monologe.©® 2026 Sascha Markmann Social Sciences
Episodes
  • Die Abschweifung 78 Warum ich fünf Euro vom Staat bekommen habe
    Mar 5 2026
    Man geht nichtsahnend zum Briefkasten – und plötzlich liegt da ein Brief von einer Institution der Bundesregierung. Darin: ein kleiner Umschlag, ein QR-Code zu einer Umfrage und tatsächlich fünf Euro als Dankeschön. Ein ziemlich ramponierter Fünfer, aber immerhin. Aus dieser kleinen Begebenheit entwickelt sich eine typische Abschweifung: Wie funktionieren eigentlich Umfragen? Warum werden Fragen oft doppelt gestellt? Und wie zuverlässig sind solche Datenerhebungen überhaupt? Von dort führt der Gedanke schnell weiter zu einem viel größeren Thema: Daten. Während klassische Umfragen Menschen direkt befragen, sammeln große Plattformen im Hintergrund längst riesige Mengen an Informationen über Interessen, Verhalten und Entscheidungen. Was früher mit Fragebögen gemacht wurde, passiert heute oft automatisiert über Suchanfragen, Cookies und Nutzerprofile. Und dann wird es nerdig: Was passiert, wenn man Texte nicht nur nach Stichwörtern durchsucht, sondern nach Bedeutung? Kontextbasierte Suche mit Vektoren ermöglicht es, Inhalte nach ihrem Sinn zu finden – nicht nur nach einzelnen Wörtern. Ein spannender Blick darauf, wie moderne KI-Systeme Texte analysieren, Transkripte durchsuchen oder in riesigen Datenmengen Zusammenhänge erkennen können. Eine Episode über Umfragen, Datensammlungen, künstliche Intelligenz und die Frage, wie viel wir eigentlich über uns preisgeben – manchmal freiwillig, manchmal unbemerkt. Und natürlich die wichtigste Erkenntnis des Tages: Offenbar ist meine Meinung genau fünf Euro wert.
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    31 mins
  • Die Abschweifung 77 Wenn KI die Grafikkarten frisst
    Feb 19 2026
    Weihnachten 1992. Ein 386SX mit 25 MHz, 2 MB RAM und einer 100-MB-Festplatte zieht bei mir ein – und verändert alles. In dieser Folge geht es um technologische Zeitsprünge. Vom ersten Mandelbrot in GW-BASIC, das ohne mathematischen Coprozessor bis zu 90 Minuten brauchte, über das erste 2.400-Bit-Modem und Mailbox-Nächte bis hin zu einem heutigen System mit i9-13900K, 64 GB RAM und mehreren NVMe-SSDs, das 1 GB in 0,15 Sekunden verschiebt. Doch es bleibt nicht bei Nostalgie. Wir sprechen über die aktuelle Grafikkarten- und Speicherkrise durch KI-Rechenzentren, über CUDA-Kerne, Energieverbrauch, übertaktete Rechenzentrums-Hardware aus Fernost – und die Frage, ob kleine, effiziente Systeme wie ein Raspberry Pi mit AI-Head langfristig die klügere Alternative sein können. Wie fühlt sich technologische Entwicklung an, wenn man sie von Anfang an miterlebt hat? Was bedeuten 30 Jahre Rechenleistung in echten Zahlen? Und warum ist der Schritt vom 387SX-Coprozessor zu lokalen KI-Agenten eigentlich gar nicht so groß, wie er scheint? Eine ruhige, persönliche Folge zwischen Retro-Computing, Marktanalyse und Zukunftsvision.
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    36 mins
  • Die Abschweifung 76 Transferleistung ohne Transfer
    Feb 5 2026
    In dieser Abschweifung geht es um große Worte – und das, was oft dahinter fehlt. Buzzwords, Fachbegriffe und vermeintlich kluge Konzepte begegnen uns ständig: in der Creator-Welt, in Selbstgesprächen, in Medien, Kommentaren und öffentlichen Debatten. Begriffe wie kognitive Dissonanz, Empathie, Transferleistung oder Kompetenz werden inflationär benutzt – oft ohne verstanden zu werden. Ich spreche darüber, warum Fachbegriffe Inhalte nicht ersetzen können. Warum klug klingen nicht gleich klug sein bedeutet. Und warum echte Transferleistung mehr ist als das Wiederholen auswendig gelernter Wörter. Diese Folge ist ein gedankliches Selbstgespräch über Denken, Zuhören und intellektuelle Ehrlichkeit. Über Selbstdarstellung, Scheinintellekt und die Frage, wie viel Substanz wirklich hinter großen Worten steckt – besonders in digitalen Öffentlichkeiten. Eine Abschweifung zwischen Medienkritik, Psychologie, Philosophie und Alltag. Ohne Belehrung, aber mit Klartext.
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    32 mins
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