KopfSprung und KopfNuss - Die AWO-Podcasts Podcast By AWO Kreisverband Harz e.V. cover art

KopfSprung und KopfNuss - Die AWO-Podcasts

KopfSprung und KopfNuss - Die AWO-Podcasts

By: AWO Kreisverband Harz e.V.
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Wie kann und muss sich Pflege in den nächsten Jahren entwickeln, damit Pflegekräfte und Gepflegte eine Perspektive haben? Genau diese Fragen mit all ihren Facetten werden wir im Pflege-Podcast „KopfSprung“ thematisieren. In "KopfNuss" geben wir Menschen mit seelischer oder psychischer Beeinträchtigung eine Stimme. Sie reden über ihre Diagnose, Erlebnisse sowie alltägliche Hindernisse und Barrieren. Die Gesellschaft, die Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen gern mit klischeebehafteten Vorurteilen zur Seite schiebt – genau diese muss umdenken.AWO Kreisverband Harz e.V. Social Sciences
Episodes
  • Lutz' Leben mit Schizophrenie: Wenn die Realität zu verschwimmen beginnt
    Mar 16 2026

    Jährlich am 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Unterstützt die „Aktion Mensch“ hat der AWO Kreisverband Harz dazu eine Podcast-Reihe ins Leben gerufen, um auf Menschen aufmerksam zu machen, die an psychischen Erkrankungen leiden, damit diese Ihre Geschichte erzählen können – und zwar aus Ihrer Sicht, so wie sie sie selbst erleben. Dadurch sollen Vorurteile, Stigmatisierungen und auch Unsicherheiten beim Thema psychische Erkrankungen abgebaut werden.Denn, was passiert, wenn die eigene Wahrnehmung plötzlich nicht mehr verlässlich ist? Wenn Stimmen zu hören sind, die niemand sonst hört – und Bilder auftauchen, die es nicht gibt?In dieser Folge sprechen wir über das Leben mit Schizophrenie. Über Lutz, dessen Erkrankung schleichend begann – in einer Phase großer persönlicher und beruflicher Belastung. Wir erzählen von Halluzinationen, Klinikaufenthalten, Rückschlägen und dem langen Weg zu einer stabilen Behandlung.Aber es geht auch um Verantwortung, Familie und Vertrauen. Denn seit vielen Jahren steht Lutz’ Neffe Maurice an seiner Seite – nicht nur als Angehöriger, sondern als rechtlicher Betreuer.Diese Episode zeigt, wie komplex psychische Erkrankungen sind, wie sehr sie das Leben verändern – und wie wichtig verlässliche Beziehungen in Krisenzeiten sein können.Mein Name ist Mandy Politz und ihr hört „Kopfnuss – Ich will gehört werden“, dem Podcast vom AWO Kreisverband Harz in Quedlinburg. - Heute aus der Tagesstätte "Horizont" in Halberstadt.

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    18 mins
  • Depressionen und Psychosen bestimmten Sylvias Alltag
    Jan 28 2026

    Vor drei Jahren hat Sylvia einen Ort gefunden, der ihr half, wieder Fuß zu fassen – die AWO-Tagesstätte "Hoffnung" in Quedlinburg.

    Hier bastelt sie, lacht, redet, hört zu. Besonders die Ergotherapie gibt ihr Kraft.

    Nach einem schweren Schicksalsschlag war nichts mehr, wie es einmal war.Depressionen und Psychosen bestimmten ihren Alltag. Selbst das Fahren mit dem Bus wurde unmöglich. Der Weg in die Tagesstätte war nicht leicht – vor allem das erste Gespräch. Aber heute weiß Sylvia: Es war der richtige Schritt.

    Sie hat dort nicht nur neue Menschen kennengelernt, sondern auch verstanden, dass sie mit ihren Problemen nicht allein ist. »Man lernt, dass es nicht nur um die Krankheit geht, sondern um den Menschen dahinter.«

    Etwas ist ihr dabei aufgefallen: Noch immer kommen deutlich mehr Frauen als Männer in die Tagesstätte. »Vielleicht fällt esMännern schwerer, sich Hilfe zu suchen«, meint sie nachdenklich.

    Heute schaut Sylvia wieder mit Zuversicht nach vorn.

    Ihre Wohnung, ihr Umfeld, ihr Blick aufs Leben – alles hat sichverändert.

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    9 mins
  • Mias Geschichte: „Ich kann einfach nicht mehr“
    Jan 16 2026

    2014 bricht für Mia die Welt zusammen.


    Nach Jahren harter Arbeit als Teamleiterin ist sie völlig erschöpft.Statt Verständnis zu bekommen, wird sie gemobbt.

    Eines Tages geht gar nichts mehr – Zusammenbruch, Klinik, Diagnose: Depression.

    Mia kämpft. Vor allem gegen das Unverständnis in ihrer eigenen Familie.

    Immer wieder hört sie: „Warum kannst du nicht mehr?“

    Diese Fragen verletzen sie tief. Denn Mia will – sie kann nur nicht mehr.

    Heute ist sie 64 und besucht zweimal pro Woche die Tagesstätte Hoffnung in Quedlinburg.

    Dort erlebt sie etwas, das sie lange nicht kannte: ehrliches Zuhören, Verständnis, echte Wärme.

    Langsam wagt sie wieder Nähe, knüpft Freundschaften und findet Stück für Stück zu sich zurück.

    👉 „Es ist mein Leben, meine Krankheit. Ich bin niemandem eine Erklärung schuldig“, sagt sie heute.

    Und sie möchte anderen Mut machen: Sucht euch Hilfe. Ihr seid nicht allein.

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    16 mins
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