Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast Podcast By Grab The Glass cover art

Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

By: Grab The Glass
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Am Anfang war der Whisky… Falls ihr denkt, dass jede gute Geschichte mit dieser Phrase beginnt, dann seid ihr bei uns garantiert richtig. Alles begann damit, dass wir wie jeden Freitagabend in trauter Runde saßen und Whisky tranken, bis die Frage aufkam: Wieso sollten wir unsere privaten “Tastings” nicht in ein Online-Format verpacken? So entstand der Podcast und die Idee zu GRAB THE GLASS in nur einer Nacht.
Episodes
  • Folge 211 – THE BIG 1,25
    Mar 27 2026
    Willkommen zu Folge 211! Dennis ist wieder zu Gast und komplettiert mit seinem Mitbringsel ein Line-up, das endgültig alle Grenzen des guten Geschmacks sprengt. Es ist Zeit für „The Battle of the Shit“! Christians altes Geschenk an Silvi (ein über Elefanten-Dung geräucherter Whisky) trifft auf Dennis’ mitgebrachten isländischen Schafs-Dung-Whisky. Eigentlich wollten wir uns den afrikanischen „Big Five“ widmen, aber da wir heute nur einen Elefanten und ein isländisches Kurzschwanzschaf aufbieten können, einigen wir uns diplomatisch auf „The Big 1,25“. Für unseren ersten Kandidaten reisen wir in ein brandneues Whisky-Land: Namibia! Der Ondjaba Whisky von der Erongo Mountain Winery bringt afrikanisches Flair ins Glas. Der Clou? Das Getreide (inklusive der lokalen Mahango-Hirse) wird über Elefanten-Dung geräuchert – und zwar mit geschmeidigen 1,5 Tonnen pro Monat! Wer jetzt aber Angst vor dem Geruch des Kölner Elefantenhauses hat, wird überrascht: Der rubinrote Tropfen bringt statt Zoo-Aromen eher trockene Rotwein-Tannine, Zigarre, Zimt und eine harzige Wüsten-Trockenheit an den Gaumen. Runde zwei führt uns zurück nach Island. Der Flóki Sheep Dung Smoked tritt an. Nachdem wir ausgiebig über isländische Alpha-Schafe, 15 verschiedene Schafs-Farbtöne wie aus dem Baumarkt und Dennis’ Vorliebe für getrocknete Fisch-Snacks am Steuer philosophiert haben, wird es ernst. Und wie! Eine harte Nase muffiges Stroh und intensiver Pferdestall schlagen uns erbarmungslos ins Gesicht. Während Christian und Hendrik noch mit dem Stallgeruch kämpfen, findet Dennis in diesem animalischen Erlebnis erstaunlicherweise noch fruchtige Kräuter und Honig. Unsere tierischen Probanden für das Dung-Tasting Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island)Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain (Elephant Dung Smoked) Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island) Aroma rauchigmit deutlicher Anmutung von getrocknetem Tierdungmalzige Süßekräuterige Notenein Hauch getrockneter Früchte Geschmack würzige Kräuteretwas PfefferHeuleicht öligsubtile Ledernoten Abgang mittellangtrocken-rauchigleichte BitterkeitKräuter und Malz Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain Aroma getreidigleichte Vanille- und Honignotendezente Holz- und Röstaromenein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack weich und rundsüßes GetreideprofilVanilleleichte Karamellnotensanfte Würzeetwas Zimt Abgang mittellangsüßliche Getreidenotenleichte Würzedezente Holztöne Der Beitrag Folge 211 – THE BIG 1,25 erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    36 mins
  • Folge 210 – 3 Alufässchen voll Abwasser
    Mar 20 2026

    Willkommen zu Folge 210! Beverly Hills lässt grüßen, aber anstatt Glamour gibt es heute bei uns den absoluten geschmacklichen Tiefpunkt. Wir haben uns für die Wissenschaft (und zu eurem Schutz) geopfert und begehen einen folgenschweren Fehler: Eine reine Dosen-Folge. Drei “Alufässchen” treten an, um unsere Geschmacksknospen zu foltern, aber bevor wir leiden, klären wir die wirklich wichtigen Fragen. Warum sehen Dosen eigentlich aus wie Fässer? Hatte George Washington wirklich ein Holzgebiss? Und woher kommt eigentlich der Begriff “Kanzler”?

    Auf dem Tisch stehen heute drei Hochkaräter der gepflegten Tankstellen- und Discounter-Kultur: Der 5,0 Original Whisky Cola, der Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola und der George Washington Whiskey & Cola Zero. Wer hier auf versteckte Schätze hofft, wird bitter enttäuscht. Das Tasting wird zum absoluten Desaster.

    Unsere Assoziationen reichen von gammligen Trauben und verwittertem Kirschholz über medizinische Noten und geriebene Fußnägel bis hin zu purem Abwasser. Auch die Alu-Dose macht es nicht besser, und Hendrik verzweifelt an der großen Dosen-Verschwörung. Am Ende müssen wir eine drastische Entscheidung treffen: In diesem Wettbewerb bleibt Platz 1 heute einfach komplett unbesetzt!

    Viel Spaß beim Zuhören und: Bitte nicht nachmachen!

    Unsere Alufässchen des Grauens

    • 5,0 Original Whisky Cola (10 %)
    • George Washington Whiskey & Cola Zero (10 %)
    • Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola (10 %)

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    25 mins
  • Folge 209 – Das Bebra im Land, wo M&H fließt
    Mar 13 2026
    Willkommen zu Folge 209! Endlich reisen wir mal wieder in ein neues Whisky-Land: Es geht nach Israel zur M&H (Milk & Honey) Destillerie in Tel Aviv. Bevor wir uns aber an die Gläser wagen, müssen erst einmal Silvis leere Gesprächssilos aufgefüllt werden. Zum Glück hat Hendrik eine ganze Wagenladung israelischer Fun-Facts dabei: Wir lernen, warum wir unsere Kirschtomaten eigentlich der Universität Jerusalem verdanken und warum man sich in Be’er Sheva vor Schach-Großmeistern kaum retten kann. Unser erster Kandidat ist der M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains. Dieser Whisky durfte in der Höhenluft und Feuchtigkeit der Jerusalemer Berge reifen – und das riecht man! Aus dem Glas weht uns direkt ein ganzer Nadelwald entgegen, der uns kurz an Kiefern-Weichspüler denken lässt. Doch auf der Zunge wandern wir direkt ins Tal, wo Milch und Honig fließen: Eine unglaublich weiche Süße, Kiefernhonig und Mirabelle kaschieren die 55,4 % Alkohol perfekt. Ein klarer Favorit für Silvi! Runde zwei bringt uns den M&H Art & Craft (Chocolate Porter Beer Cask Finish). Doch bevor wir trinken, wirft das kunstvolle Etikett Fragen auf: Ist das ein Bulle? Eine Zelle? Oder doch ein “Bebra” (die seltene Kreuzung aus Bulle und Zebra)? Im Glas erwartet uns dann ein echter Doppelhügel an Aromen. Der erste bierige und leicht klebstoffartige Geruch lässt uns noch zögern, doch auf der Zunge explodiert der Whisky förmlich: Vollmilchschokolade, dunkles Bier und eine verrückte Brausepulver-Note sorgen für absolute Begeisterung bei Christian und Hendrik. Sagt “L’Chaim!”, macht euch auf den Doppelhügel gefasst und viel Spaß mit der Folge! Unsere flüssigen Probanden aus Tel Aviv M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains (55,4 %)M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask (52,2 %) M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains Aroma mediterrane Pflanzen (Thymian, Salbei)grüner ApfelBirneMineralischleicht erdige NotenVanillehelle Eiche Geschmack fruchtig-frischZitroneApfeletwas AprikoseKräuterwürzeleichte mineralische Trockenheit Abgang mittellangklar und frischZitrus und Kräuterdezente Eichenwürzeleicht pfeffrig M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask Aroma malzige SüßeSchokoladen- und Kakaoanklängendunkles Bieraromageröstetes GetreideKaffeeleicht nussigein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack cremige Schokoladennotendunkle MilchschokoladeKaffeesüß-malzigToffee und HonigEicheMuskatleichte Pfeffrigkeit Abgang mittellangSchokoladenbitterkeitmalzig-süße Restnotenleichte TrockenheitKakao im Nachhall Der Beitrag Folge 209 – Das Bebra im Land, wo M&H fließt erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    33 mins
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